Na also

(zyn on)Wenn das mal keine gute Nachricht ist… (zyn off)
Two decades later, and over 1.5 million dead, peace might be coming to Sudan.
Das meldet der Africa-Blog. Wie passend, was Bob Marley schon vor Dekaden sang: Everywhere is WAR. (MP3, 3.4MB; und hier der Text)

Komplizierte Drogen

Beim Rumstreunen im alten Blog und Hören von „Mehr Bier“ (Fettes Brot) fiel mir gerade der passende Eintrag in den Bildschirm…
Bisher hatte ich angenommen, Bier sei eine völlig unkomplizierte Droge. Na gut, das Öffnen einer Flasche mit einem Einweg-Feuerzeug habe ich nicht wirklich raus. Aber dafür habe ich ja ein Multifunktionswerkzeug, an dem sich eben auch ein Kapselheber befindet. Und der Rest war dann immer unkompliziert. Aber da habe ich mich wohl doch getäuscht. Warum sonst sollte eine Brauerei bzw. die dazugehörige „Schöne Neue PR-Welt“-Agentur auf den folgenden genialen Satz gekommen sein?

„Für alle, die auf der Suche nach einem Bier sind, das moderner und UNKOMPLIZIERTER als herkömmliche Premium-Pilsener ist.“

Aber jetzt mal ehrlich: So viel komplizierter wie der Mann aus der Werbung trinke ich mein Bier auch nicht …
Interessant ist auch das kleine Bild rechts auf der Seite: Ist das die neue, unkomplizierte Art, dem Standardsatz „N’abend, ham Se was getrunken? Hauchen Sie mich mal bitte an“ seinen Schrecken zu nehmen?

Irgendwie verstehe ich es ja nicht

Da meldet die meise, daß lt. MoPo nur die GEZ zahlen, die sie zahlen. Will sagen: Wer sich stur stellt, glotzt meist kostenlos (auf wessen Kosten, sei mal dahingestellt…). Was ich jetzt aber nich kapier: Wieso wird die GEZ zu „GEZtapo“ verdreht? Mal davon ab, daß das für mich mind. eine Geschichtsschnodderigkeit ist, ist das Erheben einer Gebühr für Dienstleistungen eine gewisse Normalität, oder nicht?
Ach ja: Ich zahl‘ die GEZ-Gebühren.

Bin ich langweilig

Cover Fettes Brot Gerade in meinen Blog-Anfangszeiten geguckt und einen Eintrag aus dem Dezember 2002 gefunden, in dem u.a. das stand:
(„Achtung! Anti-Raucher-Generve gefährdet Ihre gute Laune und damit Ihre Gesundheit!“ Zigarren in der Apotheke verkaufen!?! – samma, ham die sie noch alle??? Dann doch bitte in Zukunft Autos nur noch auf Rezept. Und Flugreisen höchstens für unheilbare Fälle… //kopfschüttel//)
Irgendwie ändert sich wenig, oder. Ich glaub, ich geh‘ mal ’ne Woche Fokusverschieben. (Und muß sowieso mal langsam die alten Einträge an die hiesige pmachine verfüttern. Und nach gestrigem Kampf gegen die Schnittmaschine (auch hier nur Wiederholung: Manchmal hasse ich Computer. Dazu paßt meine momentane Beschallung: „Ich hasse das“ von Fettes Brot – dort läuft der 1A-Loop von Schtief Millers „Fly like an eagle“) bin ich heute eh nicht denkfähig. Also „Demotape“ auf Repeat und „Schön‘ Tach“ gewünscht.

Mist!

Schon wieder tagelang nix gebloggt. Naja, war ja auch Wochenende, und da genieße ich es eben, einfach nur zuhause zu sein und an die Wand zu starren.
Eigentlich wollte ich ja schon vor Monaten auf den coolsten Typen im TV hinweisen. Doch dann hatte ich einen Moment zu lang gezögert. Und zack rollte die Bernd das Brot ist super-Welle durch die Medien, einschließlich des Fäultongs. MIST! Und wenn jemand so richtig fett angesagt ist, verbietet es sich ja, da auch noch mitzututen. Aber jetzt darf ich vielleicht wieder? Also:

Bernd das Brot ist der coolste Typ im TV. Merken!

Bernd das Brot

Schönen Urlaub noch

Kotztuete
Vielleicht lag es auch nur an den unauffälligen Tüten? Wie das Museum schreibt: “ Wer sie in der Hand hat, legt sie wieder weg und vergisst augenblicklich den aufgedruckten Namen der Fluggesellschaft.“

Kinotip

Gestern abend die zu Recht komplett ausverkaufte Vorstellung von 7 Brüder gesehen. Toller Film. Aus 56 Stunden (schön gefilmtem) Interviewmaterial wurden 86 Minuten zusammengestellt, in denen die 7 Brüder (Jg. 1929 bis Jg. 1945) ihr Leben spannend und witzig erzählen.

Großes Kino! Hingehen! Ansehen! *

Bloß nicht warten, bis der mal im ZDF (Das kleine Fernsehspiel hat mitproduziert) läuft. Weil das wirklich ein KINO-Film ist (den zweiten Blick kann man dann ja noch immer auf die Glotze werfen).
Naja, und ich kann es dann doch nicht vermeiden, in diesem Zusammenhang Eberhard Fechner zu nennen. Durch ihn habe ich die Welt des Interviewfilms (des Fechner-Films???) entdeckt.
* (Hier gibt’s die Kino-Termine.)