Portale, Portale

– laa la la : la laaaa – ähm, ja. Gerade wieder zwei Portale entdeckt – hört ja nie auf mit dem Finden. Ich würde mich nicht als Quartals:Leser bezeichnen, aber dennoch ist das quartalsmäßig aktualisierte TourLiteratur„>TourLiteratur sehr interessant:
TourLiteratur hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, umfassende Informationen aus allen Bereichen der Weltliteratur zusammenzutragen. Dies umschließt Informationen zu den Bereichen Belletristik, Drama, Lyrik, Theater, Kleinkunst, Literatur- und Theaterwissenschaft, Buchwissenschaft und Verlagswesen. An der Realisierung dieses Ziels arbeiten Literaturinteressierte und ausgewiesene Fachleute.
Und die News werden dann doch häufiger aktualisiert.
Das zweite gilt dem Hörbuch. Ich bin ja ein Hörspiel-Aficionado (und dafür ist die Hoergold.de„>Hoergold.de:
Hoergold.de ist ein unabhängiges Info-Portal für deutschsprachige Hörbücher – d.h. Sie finden hier Infos pur zu derzeit 9.198 Hörbuchtiteln. Zu den meisten Titeln haben wir Angaben wie Autoren und Sprecher, Cover-Abbildungen, Laufzeiten, Inhaltsangaben der Verlage und vieles mehr zusammengetragen. Mehr als 3.733 Hörproben erlauben Ihnen, einen eigenen Eindruck zu einem Titel zu gewinnen. Bisher finden Sie bei uns die kompletten Programme aus 317 Verlagen.
Reinhören!
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(*) Bei Hoergold.de gibt es neben Infos auch einen Ausschnitt

Pencils, anybody?

Einer meiner frühen Einträge galt schon dem Bleistift; und Robert Walser. Also Themen, die gerade wieder durch den Blog trudeln. Und da der alte Blog nicht mehr wirklich greifbar ist. Und ich den Text immer noch okay finde. Klebe ich ihn einfach hier rein 🙂
—schnipp—
06.10.2002
Abends im neuen „du“ über Robert Walser* und den Bleistift gelesen. Danach Notizen. Auf das Abtippen habe ich zwar keine Lust – na, dann eben ohne Lust 🙂

* und hier noch ein Aufsatz zu Robert Walser.

—tipper—tipper—tipper—

Ich lach mich kapott – da lese ich was im neuen „du“ über Bleistifte (im Zshg. mit Rober Walser) und meine, jetzt auch sofort mit Bleistift schreiben zu müssen. Ist ja auch mein Lieblingsschreibwerkzeug (als wäre ich! ein Schreibwerker…). aber neben manchen Sachen, die Tinte bzw. den Füller wollen, geht mir das Schreiben meist mit dem Bleistift am besten von der Hand.

Über manche Kugelschreiber freu ich mich, wenn die Miene gleichmäßig fließt, mit dem richtigen Druck, der meiner Stimmung entspricht. Und natürlich gibt es auch richtige Blei-Gurken, bei denen das Graphit sich nicht vernünftig auf das Papier bringen läßt.

Interessant (?) – mir fällt gerade auf, daß ich spätetstens nach einer halben Zeile den Stift um einen viertel Drehung bewege, ganz automatisch. Um die Spitze gleichmäßig rund zu halten. Wogegen beim Zeichnen ja gerade der Reiz an der verschiedenen Strichstärke liegt; wie es manchmal auch ganz schön ist, die Striche der Buchstaben unterschiedlich ausfallen zu lassen.

Das wievielte angefangene Notizbuch [/i]ist das eigentlich (und jetzt noch dieses bloggern…). Ich liebe Notizbücher, Kladden; neben dem Reiz der verschiedenen Papiere ist – und hier kann ich wenigstens etwas aus der „Helden wie wir“-Verfilmung ziehen: Jedes leere Notizbuch ist ein potentieller Roman -grins-

Fliegender Stiftwechsel. Nach einem noname aus Kina jetzt der Klassiker, Faber Castell 9000, leider HB. 2B mag ich lieber. und der hier ist einfach zu hart für das Papier. Also Wechsel: IKEA-Stift mit Koh-I-Noor-Stiftprothese: Diese Verlängerungen, in die man auch noch Stift-Stummel einkelmmen kann, um damit prima weiter schreiben kann. Nach dem ersten Spratzer der Miene schnell an den Stift gewöhnt, läuft gut. Und reicht doch nur, um [i]“Jetzt aber über Walser lesen“

zu schreiben.
weiterlesen Pencils, anybody?

Neueste Hardware

Kreisch! Das nenne ich Chuzpe, wie Faber-Castell Neueste Hardware anpreist.(*) Ein neuer Standard im Office-Bereich Jau.
Und endlich habe ich auch Enzensbergers „Altes Medium“ gefunden, daß ich schon seit Beginn meiner Bloggerei suche! (s. zeitlich nächsten Eintrag)
(…)
Sechsundzwanzig
Dieser schwarz-weißen Tänzer
ganz ohne Graphik-Display
und CD-ROM,
als Hardware ein Bleistiftstummel-
das ist alles.
Entschuldigen Sie.
Entschuldigen Sie bitte.
Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.
Aber Sie wissen ja, wie das ist:
Manche verlernen es nie. (**)
(*) Den Link habe ich aus den Seitenblicken von akademie.de.
(**) Hans Magnus Enzensberger, Kiosk- neue Gedichte, Frankfurt a. M. 1995, S. 96f.

Lecker!

Blaue Kartoffeln sind leckerDas schöne an Wochenmärkten ist ja, daß man da Dinge findet, die man nicht kennt. Freitag kamen so 2kg „Blaue Lotte“ in meinen Einkaufskorb. Leider waren die (auch ungepellt) so lecker, daß ich es nicht mehr schaffte, ein Foto von den außen seeeehr schwarzen, innen eben blauen Kartoffeln zu machen. Daher ein Foto einer ähnliche Sorte von dieser Seite des Botanischen Garten der Uni Basel. Und überhaupt sind blaue Sorten gar nicht so selten, wie ich hier lese.

di(e)ter rot(h)

Neulich versprach ich ja nach einem Vortrag von Hanns Zischler über Dieter Roth ein paar mehr Infos. Und hier sind sie endlich 🙂
Glückliche Bonnerinnen! Die können in der dortigen Arthothek (dort gibt es auch einiges zum Künstler) 2 Werke von Roth ausleihen!
Die Dieter Roth-Foundation bietet eine Seite zum „Schimmelmuseum“ und einen ausführlichen Lebenslauf.
Einen etwas anderen Lebenslauf gibt es beim Museum in Progress
Das Harvard University Art Museum hat eine informative Seite zu Roths Eat Art (in Engl.)
Das Fred Jones jr. Museum of Art der Uni Oklahoma hat zwei ganz schöne Sachen von Roth: -1- und -2- (beides Arbeiten von 1976).
Für die des Ungarischen Mächtigen gibt es eine einiges hier zu lesen – für die anderen immerhin ein paar Buch-Abbildungen – hihi.
Wer dagegen Diter Rot abstemplen möchte: Nur Zu!
4 schöne Sammelkarten von Dieter Roth gibt es hier zu sehen.
Und noch eine fette Info-Seite bietet Darin Burleigh mit dem Rot Room auf der Hugh Beaumont Gallery of Art.
Falls jemand etwas Taschengeld über hat: Die wirklich schön aussehende Vorzugsausgabe der Icelandic Saga von Dorothy Iannone aus dem bilgerverlag (ISBN: 3908010993) beschreibt in 48 schwarzweissen Bild-Text-Kompositionen, wie sie Dieter Roth auf Island begegnet, wie sie sich verlieben, wie Dorothy lannone ihren Mann und New York verlässt, nach Reykjavik zurückfliegt, und wie sie mit Dieter Roth ein gemeinsames Leben beginnt. (Verlagshinweis). Sehr viel günstiger ist die schöne Ausgabe Their Correspondence in Words and Works.
Die Circe Filmproduktion (???) bietet Drucke von Dieter Rot.
Und bei Walther König (ach, einmal diesen wunderbaren Laden leerkaufen können…) gibt es einiges von / zu Dieter Roth.

Bildung

Während Reinhard Mohr sich bei SpON über die nun wirklich saublöde ZDF-Veranstaltung Unsere Besten tierisch aufregt, empfehle ich einfach: Was schlaues lesen. Z.B. netbib weblog mit interessanten Meldungen rund um die Welt der Bibliotheken (ach! Bibliotheken sind toll!). Leider klappt die Aktualisierung in meiner Blog:rolle nicht.