An die Paranoiker und Geschichtsverharmloser

Da mir gerade wieder mal der ach so geistig arme Vergleich von GEZ und GeStaPo über die Augen gehoppelt ist (und das tut nicht nur den Augen, sondern besonders dem Hirn weh):
Ein paar Infos zur GeStaPo gibt es hier und [url=http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/gestapo/][/url]. Now read this, stupid! Und merket: Schwachsinn wird durch dauernde Wiederholung nicht weniger schwachsinnig.

Kulturelle Hegemonie

Antonio Gramsci (*) hatte diesen Begriff geprägt, um auf die Wichtigkeit vom „Besetzen“ kulturell oder politisch wichtiger Ausdrücke hinzuweisen (wie die SPCDU das z.B. auch mit „Mitte“ versucht haben). Etwas weiter treiben es manche Menschen, die dann mal gleich ganze Denkrichtungen besetzen. Z.B., wenn sie Dir oder mir nahelegen, doch einfach Meinungen nicht zur Kenntnis zu nehmen, wenn sie stören. Oder eben Seiten nicht anzusurfen, weil es vielleicht „stört“. Ein erfrischendes Beispiel dieser dickfälligen „Humor ist wenn ich lache und Du mich auch“-Mentalität fand ich heute beim Besuch des wazgnuksdotnet, angeregt durch ein Geschenk des kebo an die Person – dachte ich doch: Kann nich verkehrt sein. Und lese also bei wazgnuksdotnet:
„[p.s.: die seite macht zu hauf reichlich politisch unkorrekten gebrauch von dem wort „schwul“. falls sich eine hier mitlesende tunte dran stören sollte, also besser nicht hinsurfen.]“ (**)
Danke, ganz lieb.
Entschuldigt mich, Euer Gnaden, ich geh‘ mal ’ne Runde mit Herrn Liebermann kozn.
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(*) Mehr z.B. hier, hier oder hier.
(**) Der ganze Text hier

Rekordverdächtig?

Schon immer aufgerollte Fingernägel kriegend, wenn ich das Wort Verein hörte, strebe ich gerade einen Ignorier-Rekord an. Während es in manchen Blogs Dauerthema zu werden droht (WÄHLT MICH!!!) (*), werde ich die Seite, deren Namen man nicht nennen soll, niemals nicht besuchen. Und darauf bin ich nicht mal stolz.
(*) Dann doch lieber Willy wählen!

English is besser

Gerade fiel mir auf, warum es manchmal auch gute Seiten hat, wenn Menschen Anglizismen nutzen. Es erspart mir Hirnstarrkrampf. Wenn z.B. die Leutchen von buecher.de ihren Newsletter mit der Schlag:Zeile

„Best of 2003: Die buecher.de Jahresbestseller“

versehen, verhindert das vielleicht die Verwendung der so gern genutzten Falschsuperlativ-Form wie „das meist gelesenste / gekaufteste Buch“