Alle Jahre wieder

Hitler - Deutschlands Verderber. Briefmarke aus Meissen 1945.
Deutschlands Verderber ist natürlich ein bißchen simpel. Auch Arschloch würde es wohl nicht richtig treffen. Verrückter sowieso nicht. Um das besser einschätzen zu können, werde ich wohl heute mal die

Analysis of the Personality of Adolph Hitler
With Predictions of His Future Behavior and Suggestions
for Dealing with Him Now and After Germany’s Surrender“

lesen.

Kanther-Sieg

Gute Kunde!
Oder um es mit Heine zu sagen:

Sie sang das alte Entsagungslied,
Das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint,
Das Volk, den großen Lümmel.
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.

Der Untergang Australiens

Voll kreative Werberköpfe haben eine grandiose visuelle Idee gehabt!
Tsunami in Australien

Telefon in einer schickenjungenmörderkreativenunddynamischen Werbeagentur.

Sekretariat: Herr Dockta, da is son Presseheini, dea meint, det Ihre Werbunck an ’n Ssunahmi oda so erinnat un irjendwie voll danehm wär!
Herr Dockta: An’n wat? Kenn ick nich.

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Die tolle Anzeige fand ich heute beim SpOn, den Untergang als unvergesslisches Erlebnis preisen Australia online und Singapore Airlines. Dufte!

Bild und Himmel

Bei random items wurde über den auch von mir empfohlenen Film „maboroshi no hikari“ angemerkt, er sei mehr Standbild als Film. Was ja nicht negativ sein muß. Denn Jean Epstein, einer der vergessenen Filmemacher des 20. Jh., meinte:

Die schönen Filme sind aus Fotografien
und Himmel gemacht.

In der Filmzeitschrift Nr. 29 ist ein Text von Jürgen Kasten zum französischen Film der 20er Jahre nachzulesen, der sich auch mit Epstein beschäftigt.
Ralf Ramges Text „Das Dokument des Grauens – Eine Chronik des Horrorfilms“ (PDF, 240kB) schaut sich u.a. Epsteins Adaption von Poes „Fall des Hauses Usher“ an.
Und eine kleine Bibliographie bietet die Fachinformation Filmwissenschaft.

Wer's glaubt

Gute Jobs contra Traumgage
Wer bei XXX seine Berater-Karriere startet, bringt in der Regel drei Dinge mit: Begeisterung für die Sache. Eine Riesenportion Identifikation mit den Zielen von XXX. Und drittens: Ein geschärftes Bewusstsein dafür, dass man bei XXX zwar so arbeitet, als ob die Traumgage winkt, aber davon bei weitem keine Rede sein kann.
Bei XXX winkt statt der Gage die Ehre. Und die ist wichtig für die spätere Karriere. Viele der XXXianer finden direkt nach Projektabschluss attraktive, gut dotierte Jobs.

Und jetzt alle:
Sklavenhändler Sozi:aal:partner, hast Du Arbeit für mich?
Sklavenhändler Sozi:aal:partner, ich tu alles für dich!“

(Hier der Text, und hier 30 Sekunden Musik (wma), um die Melodie ins Ohr zu bekommen.)