Ach, wie schön

Bettina Wassmann

Sehr glücklich, als ich heute in der taz den Artikel

Hand- und Kopfarbeit
Besuch bei der Buchhändlerin Bettina Wassmann

von Gabriele Goettle fand. Ist schließlich meine allerlieeeeebste Buchhändlerin und Verlegerin.
Hach. Seufzzzz.

Yippieeeh!

Im Urlaub habe ich den dritten Fforde-Band „Im Brunnen der Manuskripte“ verschlungen – sehr amüsante Bücher.Ffordes Homepage bietet massenhaft Informationen, sehr schön gemacht die dtv-Seite zu Fforde
Heute abend bringt WDR 3 open: WortLaut eine Sendung zum Autor. Darauf freue ich mich mal 🙂

27. 10. 2005 | 23:05 Uhr | WDR 3, Feature
„Lost in a book. Jasper Ffordes Hyperintertextualität“
Von Mithu Sanyal
Produktion WDR 2005
Redaktion: Götz Schmedes
Jasper Fforde schreibt Bücher über Bücher. Im fiktiven Universum des Waliser Autors dreht sich alles um Literatur, die es zu schützen gilt. Konsequenterweise gibt es SO-27, eine schlagkräftige Truppe von Literaturagenten. Eine von ihnen ist Thursday Next. Sie muss die Vergabe von Seriennummern für die zahllosen Jane Austens oder John Miltons überwachen und die militanten Baconier in Schach halten. Und auch sonst ist eigentlich alles anders als in der realen Realität: Wales ist eine sozialistische Republik, der Krimkrieg dauert seit über 130 Jahren an, und Dodos kann man mit Home-kloning-kits zu Hause nachbauen. Jasper Fforde definiert die Genres neu: Alice im Wunderland trifft Monty Python in einer Welt, in der sich alles um die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit dreht – und um deren Aufweichung. (© WDR 3)

Als begeisterter Nutzer eines Psion 5mx sah ich vor Jahren schon begeistert in einem Fernsehportrait den sympathischen Koch Vincent Klink ein Netbook bedienen. Heute erfreute mich auf der „Wahrheit“-Seite der taz der Schreibtisch von Wiglaf Droste, Freund des Kochs. In der Serie „Wahre Schreibtische“ werden Fotos von taz-Mitarbeiter-Schreibtischen gezeigt, die Besitzer schreiben dann noch etwas dazu. Und bei Herrn Droste mit der Nr.11 versehen:

Absolut „wireless“ und solide ist auch Drostes Schreibgerät (11), ein Gates-freier Psion netBook. Drahtlos ist auch nötig – zu oft arbeitet er in Hotelzimmern, im ICE-Großraumabteil oder im Tourbus der Band, den „Spardosen“. Selbst von hohen Schweizer Gipfeln hat der infrarote Korsar schon Texte in die Redaktion geschickt: zum Mobiltelefon, dann weiter über Funk.

Das Foto gibt es aber nur in der gedruckten Ausgabe zu sehen. Wer weiß – vielleicht geht jetzt der Run auf das NetBook los 😉

Bitte merken!

Ein Name der Feuilletonzunft, den man sich merken muß: Julia Schröder! Wie die Kritikerin der Stuttgarter Zeitung gekonnt erklärt, warum (süd)koreanische Literatur keine Chance auf dem deutschen Markt hat, ist von fundierter Tiefe, wie wir sie leider nur viel zu selten erleben!

„Ich fürchte, auch durch die Messe wird sich leider nicht so arg viel daran ändern, weil man sich ja all diese Namen gar nicht merken kann. Es ist einfach so, selbst die größten Autoren der koreanischen Literatur, wie Ko:uhn, Wang:Ssock:Jong oder Jie:Mun:Joll, ich weiß nicht mal, wie man die korrekt ausspricht. Das soll uns nicht daran hindern, die Bücher zu lesen, aber das wird natürlich (giggel) ein bißchen schwierig, die auffem Markt durchzusetzen. Es stimmt übrigens nicht – das merkt man, wenn man auf die Autorenliste der 40 Autoren schaut, die jetzt mit zur Messe reisen -, daß die Koreaner alle Kim mit Nachnamen heißen. Also das nur mal als kleines Wieder-was-gelernt.“(Im Büchermarkt des DLF, 14.10.2005)

Bitte den Namen Julia Schröder merken, und nie nie nie von ihr eine Rezension lesen. Denn Lesezeit ist Lebenszeit.
Ochottochottochott.

Klinsmann – Du bist Deutschland!

Während Fußballdeutschland auf Klinsmann rumhackt, hat er mit der Mannschaft nur das Wohl Deutschlands im Auge gehabt! Ich habe nämlich inzwischen erfahren, warum die DFB-Jungs am Mittwoch scheinbar (!) so grottig gekickt haben: Eine Gruppe chinesischer Investoren (!) war im Stadion zu Gast. Und seien wir ehrlich: Würden die noch in Deutschland investieren, wenn unsere Jungs die chinesische Nationalmannschaft gedümitigt hätten? Sehen Sie – war alles nur für die Wirtschaft.
Vermutlich ist das Türkei-Ergebnis auch so zu deuten – würde mich nicht überraschen, wenn die EU-Verhandlungn demnächst eine überraschende Wendung nehmen.

And the winner is

The Nobel Prize in Literature 2005
Harold Pinter
The Nobel Prize in Literature for 2005 is awarded to the English writer Harold Pinter
„who in his plays uncovers the precipice under everyday prattle and forces entry into oppression’s closed rooms“.

Harold Pinter also. Naja. Wenigstens nicht polymorph pervers, hihi.