Nachruf auf einen Nachruf

Heinz Czechowski ist tot. Hierzulande wurde er viel zu wenig gelesen. Vermutlich wird sich auch in Zukunft, an die er mit Recht nicht glaubte, daran wenig ändern. Was seine Gründe hat. Die aber nicht gegen ihn sprechen.

Wer ein wenig gerade in seinen neueren Texten liest, ((vieles ist in schönen Ausgaben bei Grupello erschienen)) bemerkt schnell seine Heimatlosigkeit, seine schmerzhafte Fremdheit, ob nun in Schöppingen, Limburg, Frankfurt. Daher überlege ich ob Tilman Krauses Satz im WELT-Nachruf

Viele Stipendien ermöglichten dem Autor auch ein vielfältiges Pendeln von einer deutschen Stadt zur nächsten.

nicht etwa ignorant ist; sondern eine Ohrfeige für oder vielmehr gegen den Literaturbetrieb, der diesen großen schwarzen Dichter so geflissentlich ignorierte. (Und man komme mir jetzt nicht mit Preisen.)

Trauer um Heinz Czechowski

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Heinz Czechowski ist tot.

Er war kein einfacher Mensch.

Keiner, der auf Freunde wert legte, die es nicht wert waren.

Keiner, der im Betrieb mitspielte, weil er den Ernst des Betriebes kannte.

Keiner, der einem mit seinen Gedichten und Texten das Leben leichter machte, weil es eben nicht leicht ist.

Heinz Czechowski ist tot.

(1935 – 2009)

Libreka? ADE!

Also, für die Statistik: Vier der heutigen Downloads („Schmerzfrei sparen“) bei den Libreka Download Days stammen von mir.

Irgendwann habe ich es verstanden (mag sein, ich bin zu dumm für das Internet; vielleicht war es auch nur zu früh), um 7:30h eine Adobe ID geordert, Adobe Digital Edition (ADE – sic!) installiert und beim Betrachten der Oberfläche zwischen Lachen und Weinen geschwankt.

Um 8:24h mich dann entschieden, mir Libreka schmerzfrei zu sparen und um Löschen meines Accounts gebeten. So ein Angebot möchte ich nicht einmal nutzen, wenn der Download kostenfrei ist. #fail – und mein Buchhändler freut sich weiterhin über meinen Besuch.

Mehr zu Libreka gibt es hier.